Gesundheit
Unterstützung auf vier Pfoten: Wie eine Hündin im Wiltzer Spital bei der Krankenversorgung hilft
Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg der Besserung unterstützen oder ihnen einfach einmal ein Lächeln ins Gesicht zaubern – dafür sorgt seit Anfang Juni im Wiltzer „Centre hospitalier du Nord“ (CHdN) Hündin Miss. Eine morgendliche Runde mit ihr und Frauchen Tessy Ruppert durch das Spital im Norden des Landes zeigt: Die Labradorhündin bringt nicht nur Abwechslung in den Krankenhausalltag der Erkrankten.
Ein Doppelpack im Einsatz: Wenn Labradorhündin Miss im Wiltzer „Centre hospitalier du Nord“ (CHdN) in die Übungen der Patientinnen und Patienten integriert wird, ist Krankenschwester Tessy Ruppert stets an ihrer Seite Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
„Da komm, Mippchen“, sagt Josef Schmit und bewegt sich langsam über den Krankenhausflur in Richtung Terrasse. In seiner Hand hält der Senior die Leine von Hündin Miss, die schwanzwedelnd und in gemächlichem Tempo neben ihm her trottet. Der ältere Mann muss sich dabei konzentrieren und beim Gehen auch auf die Hündin achten. Begleitet werden sie bei dem kurzen Spaziergang durch das Krankenhaus von Tessy Ruppert – Miss’ Frauchen. Seit Anfang Juni sind die 37-Jährige und die schwarze Labradorhündin gemeinsam im Wiltzer Standort des „Centre hospitalier du Nord“ (CHdN) unterwegs, um Menschen auf ihrem Weg zur Besserung und bei ihrer Rehabilitation zu unterstützen – wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall.