„MammOmmaM“
(Un-)gehört und unerhört: Theater-Performance erzählt Geschichten über das Muttersein
Was ist eine Mutter? Und wie hat eine Mutter zu sein? Warum diese Fragen so viele Assoziationen wecken, befriedigende Antworten aber zugleich schwer zu finden sind, versucht die Theater-Performance „MammOmmaM“ zu ergründen. Das Stück erscheint als narrativer Patchwork-Teppich, der aus den persönlichen Erfahrungen der Mitwirkenden gestrickt wurde. Er ist bunt und vielfältig, jedoch weist er auch einige Lücken auf.
Als „biografisches Theaterprojekt“ wird „MammOmmaM“ im Pressedossier beschrieben Foto: MASKéNADA
Mutterschaft. So heißt der Begriff, der die mütterliche Existenz, das Mutter-Sein bezeichnet. Doch was mag er bedeuten? Auf diese Frage gibt es eine ganze Reihe von Antworten. Die meisten davon sind emotional aufgeladen – und hochgradig normiert. Die Mutterrolle ist auf kulturelle Gegebenheiten zugeschnitten: Frauen, die Kinder gebären und/oder erziehen, haben es bis zum heutigen Tage schwer, aus dem überlangen Schatten, den Kirche, Staat und Gesellschaft auf sie werfen, hinauszutreten. Wahrscheinlich können sie es gar nicht. Und doch hat sich in den vergangenen 70 Jahren einiges getan – oder nicht?