Forderung

Um dem Wald zu helfen: Wild soll stärker bejagt werden

Die Wälder in Luxemburg befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Schuld ist die Klimakrise mit ihren anhaltenden Dürren, aber auch eine Wilddichte, die einfach unkontrolliert weiterwächst. Umweltorganisationen fordern nun, die Jagd auszubauen und den Baumbestand zu verjüngen.

Wird „Schalenwild“ wie Rehe oder Hirsche (Symbolfoto) bald verstärkt gejagt?

Wird „Schalenwild“ wie Rehe oder Hirsche (Symbolfoto) bald verstärkt gejagt? Foto: Pixabay

Zurzeit ist in Luxemburg eine Fläche von 92.150 Hektar bewaldet. Doch der Wald ist alles andere als in gutem Zustand, wie eine rezente Analyse der Firma Oxygen im Auftrag der „Lëtzebuerger Privatbësch Asbl.“ im September zeigte: Etwa zwei Drittel der Bäume in Luxemburgs Wäldern sind deutlich oder stark geschädigt. Experten gehen davon aus, dass in den kommenden zehn Jahren rund ein Drittel der heutigen Wälder absterben könnten. Verschiedene Umweltorganisationen wie „Fondation Hëllef fir d’Natur“, „Lëtzebuerger Privatbësch“, „Mouvement écologique“ oder „natur & ëmwelt“ schlagen deshalb Alarm. Gemeinsam gaben sie am Freitag (27.10.) eine Pressekonferenz, bei der sie eine drastische Naturverjüngung forderten. 

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