Bestandsaufnahme Buchsektor
Über die großen Qualitätsunterschiede spricht die Literaturszene nur hinter vorgehaltener Hand
Am Dienstag veröffentlichte das Kulturministerium die Bestandsaufnahme zum Buch-, Literatur- und Verlagssektor. Über Tabuthemen und schlecht bezahlte Literaturschaffende.
Symbolbild: Einblick in die „Librairie Diderich“ in Esch Foto: Editpress/Julien Garroy
„Das Kulturministerium freut sich, die Online-Publikation der Bestandsaufnahme des Buch-, Literatur- und Verlagssektors bekannt zu geben“, hieß es am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung des Kulturministeriums zum „Etat des lieux – Secteur du livre, littérature et édition“. Hinter dem über 200-seitigen Dossier steckt vor allem Fabienne Gilbertz (Centre national de littérature): Ihre Analyse des Sektors bildet laut Kulturministerium das „Kernstück“, hinzu kommen die Verschriftlichung der Debatte über die „Assises sectorielles du livre, littérature et édition“ (2023) und Statistiken. Die Bestandsaufnahme bezieht sich auf die Jahre 2019 bis 2022. An der Befragung beteiligten sich u.a. Mitglieder der Verbände „A:LL Schrëftsteller*innen“, „Fédération des éditeurs luxembourgeois“ und „Fédération des librairies“.