25 Jahre Schengener Abkommen
Trotz Corona: Europazentrum steht für offene Grenzen
Bei Führungen im Europazentrum in Schengen wird oft darauf hingewiesen, dass der freie Personen- und Warenverkehr keine Selbstverständlichkeit seien und jeden Tag neu erkämpft werden müssen, sagt Martina Kneip, die Leiterin. Wie wahr. Wegen Corona hat das Zentrum zurzeit zu und die deutsche Grenze ist quasi geschlossen.
Die Krise zeige vor allem jungen Menschen, wie wichtig es sei, sich für offene Grenzen einzusetzen, so Martina Kneip, die Leiterin des Europazentrums in Schengen. Foto: Editpress/Claude Lenert
Martina Kneip kann es kaum erwarten. Endlich wieder Besuchergruppen zu empfangen. Rede und Antwort zu stehen zu allem, was Schengen und das gleichnamige Abkommen für das Leben in der Europäischen Union bedeuten.