Frida Asbl
Tierschutzverein stößt an seine Grenzen: „Schafft euch nur ein Tier an, wenn ihr Zeit habt“
„Frida Asbl“ stößt an seine finanziellen Grenzen. Der Grund: Immer mehr Menschen schaffen sich ein Haustier an, um es kurz darauf wieder abzugeben. Der Tierschutzverein fordert ein Umdenken bei Privatpersonen und Regierung.
Die Tierschützerinnen der Frida Asbl setzen sich für alle Tierarten ein: v.l.n.r. Cynthia Czaika, Cindy Marcinkowski, Adela Fuentes Foto: Editpress/Alain Rischard
Vier Schweine, zwei Schafe und etliche Streunerkatzen laufen am Mittwoch durch einen Bongert in Remich. In einem Gehege sitzen Hühner und in einer kleinen Holzhütte drei Tierschützerinnen der „Frida Asbl“ mit einer Handvoll Journalisten. Adela Fuentes, Cynthia Czaika und Cindy Marcinkowski kümmern sich täglich um Tiere, die sonst kein Tierheim aufnehmen kann oder will. Obwohl die drei Frauen regelmäßig auf helfende Hände zurückgreifen können, wächst die Arbeitslast. Immer häufiger würden sich Menschen überstürzt Haustiere zulegen, ohne wirklich darüber nachzudenken, ob sie sich um diese kümmern können. „Die Situation ändert sich nicht, weil die Mentalität von Privatpersonen sich nicht ändert“, sagt Adela Fuentes.