Schifflingen
Tierheim schlägt Alarm: Die Katzenzimmer platzen aus allen Nähten
Die Tierheime sind zurzeit voll mit jungen Katzen, die von der Straße aufgelesen wurden und ein neues Zuhause suchen. Die Verantwortlichen des Schifflinger Tierheims erklären, was die Pandemie mit dieser Flut an Katzen zu tun hat und warum der Klimawandel zu dieser Entwicklung beitragen könnte.
Momentan fängt der Schifflinger Tierschutz beinahe täglich junge Katzen ein. Diese sind mal mehr, mal weniger zahm. Foto: Editpress/Tania Feller
„Bei den Katzen, die jetzt Junge bekommen, sehen wir, dass sie vom Alter her im Zusammenhang mit der Pandemie stehen“, sagt Sacha André, Präsident der APAS („Protection des animaux Schifflange“). Die Tierschützer wissen jedoch nicht, woher genau diese Katzen kommen. Vielleicht wurden sie in den letzten Jahren adoptiert, als jeder während des Lockdowns so viel zu Hause war, und dann später irgendwo ausgesetzt, als das normale Leben wieder losging. Vielleicht sind es auch verwilderte Katzen, die nichts (mehr) mit Menschen zu tun haben wollen. Bis Donnerstag hat der Schifflinger Tierschutz in dieser Woche 15 Katzen eingefangen. Allein am Mittwoch wurden acht Kitten mitsamt Mutterkatze gefunden. Zusätzlich zu diesen Jungkatzen müssen etliche Katzenkinder mit der Flasche aufgezogen werden.