Als Bio noch Ängste schürte

Sunnen-Hoffmann wurde vor 25 Jahren Luxemburgs erstes zertifiziertes Bioweingut

Vor 25 Jahren stellte das Weingut Sunnen-Hoffmann in Remerschen auf biologischen Weinbau um. Viele waren skeptisch. Manche Kollegen befürchteten sogar, die „unbehandelten“ Reben könnten Krankheiten verbreiten. Heute ist Bio für den Familienbetrieb Alltag.

Familienbetrieb: Marie, Henri und Corinne Kox (v.l.) mit zwei der ersten Bioweinflaschen von Sunnen-Hoffmann. Das Weingut leistete Pionierarbeit, als es 2001 auf zertifizierten biologischen Anbau umstellte.

Familienbetrieb: Marie, Henri und Corinne Kox (v.l.) mit zwei der ersten Bioweinflaschen von Sunnen-Hoffmann. Das Weingut leistete Pionierarbeit, als es 2001 auf zertifizierten biologischen Anbau umstellte. Foto: Marco Goetz

Sunnen-Hoffmann wurde 2001 zum ersten Luxemburger Weingut mit zertifiziertem Bioanbau. Corinne Sunnen trieb die Umstellung gemeinsam mit ihrem Bruder Yves voran. Auch Ehemann Henri Kox gehört zum Familienbetrieb. Inzwischen hat Tochter Marie Kox das Weingut übernommen.

Als die Geschwister begannen, die Weinberge des traditionsreichen Familienbetriebs biologisch zu bewirtschaften, war Bio an der Luxemburger Mosel noch alles andere als selbstverständlich. Im Ausland hatte die Familie beobachtet, dass der biologische Weinbau an Bedeutung gewann. Zugleich war sie überzeugt, mit den bisherigen Methoden bei der Qualität kaum noch weiterzukommen.

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