Verkehrspolitik
Studie zeigt Schwächen auf: Esch will Radwegenetz ausbauen
Acht „Vëloskorridore“, mehr als 400 empfohlene Maßnahmen und zahlreiche Anpassungen im Straßenraum: Eine neue Studie soll das Escher Radwegenetz sicherer und besser vernetzt machen. Auch die Opposition begrüßt die vorgeschlagenen Verbesserungen weitgehend.
Die Studie sieht zahlreiche Maßnahmen vor, um das Radfahren in Esch sicherer und attraktiver zu machen Foto: Editpress/Alain Rischard
Acht neue Hauptachsen, mehr als 400 empfohlene Maßnahmen und ein 41 Kilometer langes Kernnetz: Esch will sein bislang lückenhaftes Radwegenetz grundlegend umgestalten. Die entsprechende Studie von „Schoeder & associés“ und der niederländischen Firma „Mobycon“ stellte die Stadt am Freitag im Gemeinderat vor. „Wir messen die Qualität unseres Radwegenetzes nicht an seinen stärksten Punkten, sondern an seinem schwächsten Punkt“, erklärte Verkehrsschöffe Meris Sehovic („déi gréng“) bei der Vorstellung der Studie.
Diese definiert acht „Vëloskorridore“ mit einer Gesamtlänge von 41 Kilometern. Für Kinder werden lediglich 38 Prozent der Kreuzungen des bestehenden Radwegenetzes als sicher eingestuft. Bei den Streckenabschnitten fällt die Bilanz noch schlechter aus: Nur ein Viertel des Netzes erfüllt die Anforderungen, während 43 Prozent als nicht sicher bewertet werden.