Corona-Jahr 2020

Statec sieht Sterblichkeit in Luxemburg auf höchstem Stand seit zehn Jahren

Im Corona-Jahr 2020 sind mehr Menschen als erwartet gestorben. Das stellt das Luxemburger Statistikinstitut Statec in einem Bericht fest. Die sogenannte Übersterblichkeit hänge mit der sanitären Krise zusammen, besonders oft betroffen seien Menschen über 90 Jahre.

Im von der Pandemie geprägten Jahr 2020 gab es laut Statec 326 Todesfälle mehr als 2019

Im von der Pandemie geprägten Jahr 2020 gab es laut Statec 326 Todesfälle mehr als 2019 Symbolfoto: AP/dpa/Jorge Saenz

326 Todesfälle mehr als im Vorjahr – so sieht laut einem Statec-Bericht die Sterbebilanz für das Jahr 2020 aus. Das Plus an Sterbefällen sei dem Luxemburger Statistikinstitut zufolge auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Insgesamt habe es 4.609 Todesfälle im vergangenen Jahr in Luxemburg gegeben. Die Sterberate, das heißt die Anzahl der Todesfälle bezogen auf die Gesamtbevölkerung, belaufe sich auf 7,3 Prozent. Damit sei sie höher als in den vergangenen zehn Jahren. „Man muss auf die frühen 2010er zurückgehen, um eine vergleichbare Sterblichkeit zu finden“, schreibt das Statec.

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