Wettlauf gegen die Zeit
Stadt Luxemburg treibt Bau von Leichtathletikstadion in Hamm im Eiltempo voran
Im März 2026 werden in Hamm die Vorbereitungen für den Bau einer neuen Leichtathletikanlage beginnen. Weil die Zeit drängt, setzt die Stadt Luxemburg alle Hebel in Bewegung – sehr zum Ärger der Anwohnerinnen und Anwohner. In Schreiben an die Stadt kritisieren sie deren Vorgehen deutlich.
Noch ist auf dem Plateau von Hamm nichts von einem geplanten Sportkomplex zu sehen – doch in gut drei Jahren soll dieser bereits in Betrieb gehen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Spiele der kleinen Staaten von Europa sollen im Frühjahr 2029 in einem neuen Leichtathletikstadion in Hamm stattfinden. Bislang hat aber noch nicht einmal die erste Bauphase des voraussichtlich 139,5 Millionen Euro teuren Projekts der Stadt Luxemburg begonnen. Entsprechend wächst am Knuedler der Zeitdruck – wie in einer Sitzung des hauptstädtischen Gemeinderats im Oktober deutlich wurde. Dabei warnte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP): „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren, wenn wir nur irgendwie eine Chance haben wollen, das Stadion bis 2028 oder 2029 fertigzustellen.“