Bezirksgericht Luxemburg

Staatsanwaltschaft fordert 15 Monate in Haft für europaweit bekannten Einbrecher

Um an Kokain zu kommen, soll er in Häuser eingestiegen sein und die Beute verhökert haben, um anschließend schnellstmöglich wieder von Dannen zu ziehen: In Luxemburg steht ein Mann vor Gericht, der europaweit als Einbrecher bekannt ist. Festgenommen wurde der Angeklagte in Spanien, wenige Wochen nach einem Einbruch in Luxemburg. Er hatte am Tatort seine DNA hinterlassen. Nun muss er sich wegen „Wohnungseinbruchsdiebstahl“ vor dem Bezirksgericht Luxemburg verantworten.

In ganz Europa ist der 25-Jährige bereits aufgefallen. Vor dem Bezirksgericht Luxemburg ist vorerst aber Schluss mit Einbrüchen.

In ganz Europa ist der 25-Jährige bereits aufgefallen. Vor dem Bezirksgericht Luxemburg ist vorerst aber Schluss mit Einbrüchen. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Er reist durch Europa. In vielen Ländern ist er bereits polizeilich in Erscheinung getreten: In Belgien, in den Niederlanden, in Schweden, in Deutschland und in Dänemark sei er bekannt. So erklärt es zumindest die Vorsitzende Richterin. Auf die Frage, warum der 25-jährige Marokkaner nach Luxemburg gekommen sei, legt er auch gleich ein Geständnis ab: „Ich wollte einen Bekannten treffen. Doch der ist nicht aufgetaucht. Ich hatte kein Geld. Keine Bleibe. Mir blieb nichts anderes übrig, als mir auf diese Weise Geld zu beschaffen.“

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