Tageblatt-Redakteur David Rock in Oklahoma

Spuren der Zerstörung: Barnsdall wurde vor zwei Jahren von einem heftigen Tornado getroffen

Ein heftiger Tornado hat vor zwei Jahren ein Dorf in Oklahoma verwüstet. Noch immer ist nicht alles wieder aufgebaut. Ein Einwohner erzählt, was er erlebt hat.

Trümmerhaufen in Barnsdall zwei Jahre nach Tornado, zerstörte Häuser und zerstörte Landschaft sichtbar

Noch immer liegen Trümmerhaufen in Barnsdall herum – zwei Jahre nachdem der Tornado durchgezogen ist

Von den Häusern steht nichts mehr. Nur die Fundamentreste erinnern daran, dass hier einmal Menschen gelebt haben. Einzelne Schutthaufen liegen herum. Ein Schutzraum hat die Verwüstung überstanden. Vereinzelt stehen noch tote Bäume. Ihre Rinde sieht aus, als hätte sie jemand weggefräst. Ich hebe meinen Blick in die Ferne. Die Schneise der Verwüstung zieht sich kilometerweit durch den Wald.

Zwei Jahre nachdem ein EF4-Tornado durch Barnsdall gezogen ist, stehe ich am Mittwoch mit dem „Tornado Trio“ in dem kleinen Dorf im Norden von Oklahoma. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h reißt der Tornado mehrere Häuser komplett mit. Mehr als 40 weitere werden schwer beschädigt. Zwei Menschen sterben, 33 werden verletzt. Der Tornado zieht 65 Kilometer weit, bevor er sich auflöst.

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