Entwicklungspsychologin nennt Lösungsansätze

So kann die Mehrsprachigkeit besser gelingen

In den „Coronaferien“ gehen die Ungleichheiten zwischen den Schülern noch weiter auseinander. Die Mehrsprachigkeit in Luxemburg kann für viele Schüler nicht nur in der Corona-Krise zum Albtraum werden. Das belegen Statistiken. Entwicklungspsychologin Dr. Pascale Engel de Abreu erklärt, wieso das so ist, und nennt Lösungsvorschläge.

Entwicklungspsychologin Dr. Pascale Engel de Abreu zeigt ein Maskottchen, das bei den Interventionsprojekten zur besseren Sprachentwicklung bei Kindern eingesetzt wurde

Entwicklungspsychologin Dr. Pascale Engel de Abreu zeigt ein Maskottchen, das bei den Interventionsprojekten zur besseren Sprachentwicklung bei Kindern eingesetzt wurde Foto: Editpress/Julien Garroy

Kinder mit Migrationshintergrund lernen in Luxemburg bis zum Alter von sieben Jahren insgesamt mindestens vier Sprachen: ihre Muttersprache und die drei Landessprachen. Und luxemburgische Muttersprachler müssen immerhin noch zwei zusätzliche Sprachen in der Schule lernen. Laut Pascale Engel de Abreu, Kognitionsforscherin im Institute for Research on Multilingualism an der Uni.lu, ist das für viele Kinder schon früh eine Herausforderung. „Das muss mal gesagt werden.“

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