Gemeinderat Luxemburg

„Sehr frustrierende Situation“: Der Streit um die private Sicherheitsfirma wird hitziger

Die Diskussionen um die private Sicherheitsfirma, die im Auftrag der Gemeinde im Bahnhofsviertel und der Oberstadt patrouilliert, gingen am Montag im Stadtrat in eine weitere Runde. Die Opposition stellt die Legalität des Auftrags an die private Firma infrage, eine Behauptung, die Bürgermeisterin Lydie Polfer kategorisch verneinte. Der Vertrag mit der Firma wird um zwei Monate verlängert. In der Auseinandersetzung wird der Ton zunehmend hitziger.

Ein Ende der Diskussionen um die private Sicherheitsfirma scheint nicht in Sicht

Ein Ende der Diskussionen um die private Sicherheitsfirma scheint nicht in Sicht Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Gleich zu Anfang der Gemeinderatssitzung kam es in der Angelegenheit zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Vertretern von „déi gréng“, als die Bürgermeisterin Christa Brömmel („déi gréng“) untersagte, die Motive der gemeinsamen Frage der LSAP-„déi Lénk“-„déi gréng“-Opposition vorzutragen. Es sei schließlich keine Debatte, sondern eine Fragestunde, deshalb solle sich die Opposition darauf beschränken, ihre Fragen zu stellen. Dies führte zu heftigen Protesten seitens der Opposition. Die Vorgehensweise der Bürgermeisterin verurteilten LSAP, Grüne und Linke in einer späteren Pressemitteilung als Machtmissbrauch.

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