Vor 20 Jahren

Schwerster Eisenbahnunfall der CFL-Geschichte forderte sechs Menschenleben

Nur wenige Meter hinter der Luxemburger Grenze kam es am Mittwoch, den 11. Oktober 2006, um 11.44 Uhr, also vor 20 Jahren, zum schlimmsten Eisenbahnunglück in der Geschichte der CFL, als der Personenzug 2207 Luxemburg-Metz-Nancy frontal mit dem Güterzug 45938 aus Richtung Thionville kommend, zusammenprallte. Sechs Menschen ließen ihr Leben, viele weitere wurden verletzt.

Aus der Luft wird das Ausmaß der Katastrophe sichtbar

Aus der Luft wird das Ausmaß der Katastrophe sichtbar Foto: Christophe Olinger

Nach dem Absturz einer aus Berlin kommenden Luxair-Fokker 50 vier Jahre zuvor am 6. November 2002, bei dem 20 Menschen starben, war dies der schwerste Unfall in der Geschichte des öffentlichen Transportes und der tödlichste Zugunfall in Luxemburg.

Am Ort des Geschehens bot sich den herbeieilenden Hilfskräften, sowie den schnell hinzustoßenden Sicherheitskräften, National- und Lokalpolitikern sowie den Journalisten ein Anblick der totalen Zerstörung: Gewaltige Kräfte hatten bei dem Zusammenstoß gewirkt und die beiden Loks sowie die ersten Wagen der Züge in ein stählernes Mikado verwandelt.

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