Gemeinderat

Schifflinger sind uneins über ein unterirdisches Parkhaus im neuen Gewerbegebiet

Eine Woche vor der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für 2021 absolvierte der Schifflinger Gemeinderat eine fünfstündige Marathonsitzung, in der die Vorstellung der Erweiterung der Lydie-Schmit-Schule und die Diskussionen über ein unterirdisches Parkhaus in der Gewerbezone „Op Herbett“ im Mittelpunkt standen.  

So soll die erweiterte Lydie-Schmit-Schule aussehen

So soll die erweiterte Lydie-Schmit-Schule aussehen Illustration: Architecture et Urbanisme sàrl

Die einleitenden Worte von Bürgermeister Paul Weimerskirch (CSV) standen bereits im Zeichen seiner Budgetvorstellung kommende Woche. Denn die Pandemie wirkt sich auch auf die Schifflinger Gemeindefinanzen aus. Acht bis elf Millionen Euro fehlen in den kommenden zwei Jahren in der Kasse, rechnete Weimerskirch vor. „Wenn es eng wird, muss man auch eng zusammenstehen“, appellierte der Bürgermeister. Damit war wohl auch die Opposition gemeint, denn wenig später zeigte sich Weimerskirch enttäuscht über die im Vorfeld des Gemeinderats schriftlich eingereichten Fragen der LSAP und lieferte sich ein kleines Scharmützel mit Sektionspräsident Carlo Feiereisen. Weimerskirchs Meinung nach gehe der Schöffenrat transparent mit Informationen um und hätte eine offene Herangehensweise gegenüber der Opposition. Feiereisen dagegen wies auf die Berechtigung der Fragen zum Thema Bäume, Bestgen-Mühle und Gewerbezone „Op Herbett“ hin.

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