Ausstellung

„Scar Phase“: Kunst als Spiegel innerer und kollektiver Wunden

„Scar Phase“: Kunst als Spiegel innerer und kollektiver Wunden

Foto: Privat

Ab dem 2. Mai zeigt das „Musée d’histoire[s] Diekirch/Maison de la culture“ die Ausstellung „Scar Phase“ der luxemburgischen Künstlerin Corinne Goetz. In kraftvollen, farbintensiven Arbeiten widmet sie sich dem Thema Vernarbung – als Sinnbild für Verletzung, Heilung und Transformation. In vier Werkzyklen beleuchtet die Künstlerin unterschiedliche Dimensionen der Narbe: persönliche Bruchstellen auf Leinwand, gesellschaftliche Wunden auf industriellen Bildträgern, historische Narben am Beispiel Venedigs in komplexen Collagen und poetische Metamorphosen in Zeichnungen zum Gedichtband „Shards“ von Emmanuel Bock. Die Ausstellung kontrastiert intensive Farbgewalt mit inhaltlicher Schwere und lädt zur Auseinandersetzung mit Fragilität, Widerstandskraft und künstlerischer Sichtbarmachung des Unsichtbaren ein.

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