Veruntreuung

SREL-Mitarbeiter vor Gericht: Windiger Handel mit Geheimdienst-Autos

Die Staatsanwaltschaft Diekirch hat einen Ex-Mitarbeiter des Geheimdienstes SREL wegen Veruntreuung vor dem Bezirksgericht Diekirch angeklagt. Dem Beschuldigten wird angelastet, maßgeblich den Verkaufspreis von vier Fahrzeugen des Staatsministeriums für einen Gesamtbetrag von 140.960 Euro kassiert zu haben. Der Angeklagte war unter anderem beim SREL für den Verkauf der Gebrauchtwagen zuständig.

Der SREL-Mitarbeiter soll für vier Autos des Geheimdienstes insgesamt 140.960 Euro kassiert haben

Der SREL-Mitarbeiter soll für vier Autos des Geheimdienstes insgesamt 140.960 Euro kassiert haben Symbolfoto: dpa/Uli Deck

Die wichtigsten Ereignisse fanden zwischen Februar 2007 und Dezember 2009 statt. Laut Staatsanwaltschaft geht es um Urkundenfälschung, Gebrauch gefälschter Urkunden und illegalen Erwerb von Interessen. Die Fälschung soll K., ein Ex-Mitarbeiter des SREL, getätigt haben, um die Ordnungsmäßigkeit der Transaktionen zu rechtfertigen. Ihm wird weiter zur Last gelegt, anhand eines Diplomatenpasses gegen die klare Trennung zwischen privaten und öffentlichen Interessen verstoßen zu haben.

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