Luxemburg-Stadt

Rund 1.000 Menschen fordern in Luxemburg sichere Radwege

Das nationale Fahrradnetz besteht derzeit aus 23 offiziellen Fahrradwegen und erstreckt sich über etwa 600 km. Auf den ersten Blick könnten die Radfahrer über die bestehenden Wege zufrieden sein, würde es nicht an deren Sicherheit und Kontinuität mangeln. Vielerorts gelangen die Radfahrer noch immer nicht von A nach B, ohne sich in Lebensgefahr zu begeben, kritisiert die Initiative „ProVelo“.

Die Politik soll das Thema Radwege auf dem Schirm haben, fordern die Teilnehmer der Demo

Die Politik soll das Thema Radwege auf dem Schirm haben, fordern die Teilnehmer der Demo Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„ProVelo“ konnte am Samstag rund 1.000 Radfahrer für eine Demo in Luxemburg-Stadt mobilisieren. Mit einer kleinen Radtour durch die Stadt, beginnend am plateau du Saint-Esprit, versuchten die Teilnehmer sowohl Kommunal- als auch Nationalpolitiker für ihre Belange zu sensibilisieren. Das Datum, einen Tag vor den Gemeindewahlen, war demnach bestens gewählt. Die Fahrt stand unter dem Motto „Safe Cycling Now“. Laut „ProVelo“ ist das bestehende Netz für Freizeitfahrten nicht schlecht aufgebaut, es fehlen aber Fahrradschnellwege. Das Tageblatt hat mit Monique Goldschmidt, der Präsidentin der Initiative, über die bestehende Problematik gesprochen.

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