Kunstecke

Ronny Delrue präsentiert Einzelausstellung in der Galerie Nosbaum Reding

Der belgische Künstler Ronny Delrue ist kein Unbekannter in Luxemburg. Sein Projekt „Enigma“ dekliniert sich in Form einer Ausstellung und eines Buches. Letzteres wurde am Samstag im Rahmen einer Frage- und Signierstunde in der Galerie Nosbaum Reding vorgestellt. Delrue ist aktuell „artist in residency“ in Esch-Alzette.

„Galerie Nosbaum Reding Ausstellung: Gemälde ‚Gargilesse‘ und ‚Blood on the hands‘ von Ronny Delrue“

Gibt es in der Galerie Nosbaum Reding zu entdecken: „Gargilesse“ (l.) und „Blood on the hands“ (r.) von Ronny Delrue Fotos: Louis Weber, Ronny Delrue

Mit „Momentum“ hat sich Ronny Delrue 2024 bei Nosbaum Reding empfohlen, die Gemeinde Düdelingen hat ein Werk von ihm in ihrer Sammlung, und die Escher Verantwortlichen für Künstler-Residenzen haben den 1957 in Heestert geborenen und in Gent wohnhaften Künstler nach Esch-Alzette eingeladen. Von Mitte Januar bis Mitte März 2026 absolviert er in der Minettmetropole eine Künstlerresidenz und bereitet mit eingravierten, sinnstiftenden Wörtern und blauem Stein neue „stones of memory“ vor. „Memory“, in diversen Formen und Lesarten, beherrscht seit den 90er-Jahren sein vielseitiges Werk. Delrue, ein eifriger Kreativer, greift täglich zum Stift, dann wieder zum Pinsel oder einem anderen Werkzeug, um seine „Erinnerungen“ zu Papier oder auf die Leinwand zu bringen, wobei er sich bewusst nicht präzise ausdrückt – vielmehr zeichnet er Gesichter, die keine sind, wohl eher Erinnerungen an verschwommene Gesichter oder bleibende Schatten menschlichen Ausdrucks, wie Prof. Van der Stighelen in einem Essay festhält.

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