Redingen

Regionale Währung: Beki-Motive zum zehnjährigen Jubiläum neu gestaltet

In mehr als 100 Geschäften im Kanton Redingen kann der Kunde neben den herkömmlichen Zahlungsmitteln ebenfalls mit Beki zahlen. Zum zehnjährigen Jubiläum wurden die Motive neugestaltet und die regionale Währung soll noch dieses Jahr in digitaler Form erscheinen.

Die aktuellen Beki wurden von den jungen Künstlern Gilles Even und Felix Reinard entworfen

Die aktuellen Beki wurden von den jungen Künstlern Gilles Even und Felix Reinard entworfen Foto: De Kär

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurde den Menschen am Anfang des Lockdowns geraten, nicht mehr mit Geldscheinen zu bezahlen, sondern auf die gängigen Geldkarten zurückzugreifen. So gingen auch die Transaktionen mit der regionalen Währung Beki zurück. Doch mittlerweile hat sie sich erholt und es sind so viele Beki-Scheine im Umlauf wie nie zuvor: Durchschnittlich waren es letztes Jahr rund 250.000. „Diese Rekordsumme kommt daher, dass die Gemeinde rund 40.000 Beki an erfolgreiche Schüler des Kantons verschenkt hat. Nichtsdestotrotz haben die Einwohner des Redinger Kantons in den vergangenen Jahren rund 1,6 Millionen Euro in Beki umgetauscht“, erklärt Max Hilbert, Leiter des Beki-Projekts. Der Beki kann in allen Banken des Kantons sowie bei der Vereinigung „De Kär“ umgetauscht werden. Ein Beki entspricht einem Euro. 

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