Kritik

Regierung bestätigt laut „déi gréng“ Kürzung bei medizinischem Cannabisprogramm

Die Regierung hat laut einer Pressemitteilung der Grünen bestätigt, dass es bald eine Kürzung beim medizinischen Cannabisprogramm geben soll. „Déi gréng“ kritisieren das Vorgehen und lenken dabei den Blick auf die Betroffenen, für die die Entscheidung „ein Schock“ sei.

So sehen Cannabisblüten zur medizinischen Behandlung aus

So sehen Cannabisblüten zur medizinischen Behandlung aus Foto: Boris Roessler/dpa

Gesundheitsministerin Martine Deprez (CSV) hat am Mittwoch in einer Plenarsitzung bestätigt, dass es Anfang 2025 eine Kürzung beim medizinischen Cannabisprogramm geben werde. Danach gefragt hatte die „déi gréng“-Abgeordnete Djuna Bernard, erklärt ihre Partei nach der Sitzung in einer Pressemitteilung. Konkret gehe es dabei um folgendes: „Ab dem 1. Januar 2025 dürfen keine THC-dominanten Blüten mehr im Rahmen des medizinischen Cannabisprogramms verschrieben werden“, heißt es in dem Schreiben. Außerdem schreibt die Partei: „Dies ist nur der erste Schritt; langfristig sollen alle Blütenprodukte aus dem Programm verschwinden, sodass für Patient*innen nur noch die verschiedenen Öle übrig bleiben.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren
;