„Crèches“ in der Corona-Krise
Reaktionen des Betreuungspersonals auf die neuen Exit-Richtlinien
Es ist definitiv: Ab dem 25. Mai werden die Kapazitäten in Luxemburgs „Crèches“ auf fünf Kinder pro Raum und Erzieher reduziert, das Tragen einer Maske soll in den Betreuungseinrichtungen jedoch nicht vorgeschrieben werden. Ein Stückchen Klarheit, das in einer unvorhersehbaren Krise für Aufatmen sorgt. Doch auch nach der offiziellen Pressekonferenz von Bildungsminister Claude Meisch hatten die Erzieher und „Crèches“-Besitzer noch Fragen. Denn da, wo die einen Licht am Ende des Tunnels sehen, müssen andere um ihre Existenz bangen und fordern Gleichberechtigung zwischen staatlichen und privaten Einrichtungen.
Als private „Crèche“ ist die Einrichtung von Dennis Kirps in Mertzig auf Hilfen vom Staat angewiesen, um die anstehenden finanziellen Verluste aufzufangen Foto: Crèches Kiddies
„Zurück in die Crèche“ könnte der Titel für das Kapitel lauten, das in rund zehn Tagen beginnt. Bis zum Anfang der Sommerferien soll wenigstens ein wenig Normalität in den Alltag von Kleinkindern und Erziehern zurückkehren, auch wenn die Realität in den Räumlichkeiten der Betreuungseinrichtungen wohl alles andere sein wird als normal. „Wir wollen lieber einen guten, vorsichtigen Start als sofort eine komplette ‚reprise’“, betonte Bildungsminister Meisch bei der Verkündung der neuen Richtlinien für den Zyklus 1, die „Crèches“ und die Kompetenzzentren am Freitagnachmittag.