Strahlenschutz

Radon – auf den Spuren des radioaktiven Gases in Luxemburg

Das radioaktive Gas Radon kommt überall in der Natur vor. Draußen ist die Konzentration so klein, dass das kein Problem darstellt. Sammelt sich das Gas allerdings in einer Wohnung, kann es zu Lungenkrebs führen.

Patrick Majerus, Chef der Strahlenschutzabteilung des Gesundheitsministeriums, mit einem „Exposimeter“, das die Radonbelastung misst.

Patrick Majerus, Chef der Strahlenschutzabteilung des Gesundheitsministeriums, mit einem „Exposimeter“, das die Radonbelastung misst. Foto: Editpress/François Aussems

Das Edelgas Radon ist farblos, geschmacklos, geruchlos und radioaktiv. Es kommt überall im Erdboden vor. Wenn es nach oben dringt und in die Atmosphäre gelangt, vermischt es sich mit den anderen Gasen. Die Konzentration in der Atmosphäre ist so klein, dass sie keine Gefahr darstellt. Wie viel Radon aus der Erde steigt, ist je nach geologischen Bedingungen unterschiedlich. In Luxemburg ist vor allem der Norden betroffen. Durch den porösen Schiefer das Öslings entweicht viel Radon viel oben. Durch den lehmigen Boden in Süden des Landes und den Sandstein im Zentrum kann Radon hingegen nicht aufsteigen.

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