Gericht

Prozess „Enrico Lunghi vs. RTL“ wurde erneut verschoben

Hat eine RTL-Télé-Lëtzebuerg-Reportage Tatsachen willentlich verzerrt wiedergegeben und dadurch Schaden angerichtet? Darum geht es in einem Prozess, der aufgrund der Klage des ehemaligen Mudam-Direktors Enrico Lunghi stattfinden soll. Die Klärung der Streitsache musste nun aber erneut verschoben werden – auf Oktober.

Im Raum steht die Frage, ob dem Mudam-Direktor Enrico Lunghi willentlich Schaden zugefügt werden sollte

Im Raum steht die Frage, ob dem Mudam-Direktor Enrico Lunghi willentlich Schaden zugefügt werden sollte Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Die Beantwortung der Frage, ob ein RTL-Télé-Lëtzebuerg-Beitrag aus dem Jahr 2016 dem Ansehen des ehemaligen Mudam-Direktors Enrico Lunghi geschadet hat, verlangt weiterhin Geduld. Der Prozess musste am Montag nämlich erneut vertagt werden. Einer der vier Beschuldigten, RTL-Mitarbeiter Steve Schmit, ist krank. Er musste sich vergangene Woche einer schwierigen Operation unterziehen. Wann er wieder genesen ist, kann zurzeit niemand sagen. Der Betroffene besteht aber auf sein Aussagerecht. Dazu gehört, dass er allen während der Sitzung gemachten Aussagen folgen und darauf reagieren kann. Somit blieb dem Gericht keine andere Möglichkeit, als den Prozess erneut zu vertagen. Jetzt auf voraussichtlich Mitte Oktober.

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