Escher Kanalstraße
„Opusmer“ und Co. kämpfen mit den Folgen des Verkehrsumbaus
Die Lokale in der Escher rue du Canal leiden: Rund sechs Monate ist die Umstrukturierung nun her. Sie wurde teilweise zur Einbahnstraße, verlor Parkplätze und bekam einen Fahrradweg. Die Restaurantbesitzer sind ratlos – Umsätze brechen ein. Von der Politik komme keine Unterstützung.
Im Restaurant „Opusmer“ habe sich die Kundschaft laut Betreiber Nuno Simões in den vergangenen Monaten halbiert – die Zukunft sei ungewiss Foto: Editpress/Julien Garroy
Nuno Simões, Besitzer und Betreiber des Restaurants „Opusmer“, ist verzweifelt: „Wir verzeichnen einen Verlust von rund 20.000 Euro pro Monat“, sagt er gegenüber dem Tageblatt. „Ich kann mir mittlerweile keinen Lohn mehr auszahlen, Gewinn gibt es kaum mehr.“ Die Kanalstraße wurde im Juni ab der Synagoge zum Kreisverkehr „Um Däich“ hin zur Einbahnstraße für den motorisierten Verkehr. Außerdem entstand ein bidirektionaler Radweg auf der linken Seite in Fahrtrichtung. Seither sorgt dieser für Diskussionen und ist Grund für das Verschwinden von mehreren Parkplätzen, wobei niemand so richtig zu wissen scheint, um wie viele Plätze es sich letztendlich handelt.