Luxemburg

Nicht dabei und trotzdem mittendrin: Wie Roboter bei längerer Schulabwesenheit helfen

Wie können Schulkinder, die krankheitsbedingt langfristig abwesend sind, trotzdem am Schulgeschehen teilnehmen? Die „Cellule d’accompagnement pour élèves hospitalisés ou en rémission“ arbeitet unter anderem mit Telepräsenzrobotern. Die Avatare sind in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung, sorgen jedoch auch für soziale Teilhabe.

Der AV1 Avatar kann menschliche Präsenz zwar nicht ersetzen, aber in den Schulalltag integriert werden – hier ist er in Verkleidung

Der AV1 Avatar kann menschliche Präsenz zwar nicht ersetzen, aber in den Schulalltag integriert werden – hier ist er in Verkleidung Foto: Lisa Bosa

Er ist gut 30 Zentimeter groß, blinkt in verschiedenen Farben auf, hat einen beweglichen Kopf und vier verschiedene Gesichtsausdrücke: Der AV1 Avatar kann menschliche Präsenz zwar nicht ersetzen, aber in den Schulalltag integriert werden. Grund- und Sekundarschülern, die aufgrund einer Krankheit langfristig nicht am Unterricht teilnehmen können, soll er zugutekommen. Der Mini-Roboter soll den abwesenden Kindern die Teilnahme am Unterricht erleichtern und die Wiedereingliederung in den Schulalltag ermöglichen. Seit der „Rentrée“ ist er ein fester Bestandteil des „enseignement ambulatoire“. Heißt: Er ist bei Kindern und Jugendlichen, die nicht stationär in Krankenhäusern behandelt werden müssen, aber (noch) nicht zur Schule gehen können, im Einsatz.

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