Medienbericht

Neue Details zu Eisskulptur-Todesfall: Hin- und Hergeschiebe und ein fragwürdiges Jobangebot

Vor sechs Jahren starb auf einem Weihnachtsmarkt in Luxemburg-Stadt ein Zweijähriger, nachdem ein Teil einer Eisskulptur auf ihn stürzte. Inzwischen steht der Prozess bevor. Ein Medienbericht deckt nun neue Details auf. Unter anderem soll eine Stadtmitarbeiterin dem Vater des Jungen einen Job in Aussicht gestellt haben.

Auf einer Pressekonferenz am 25. November 2019, einen Tag nach dem Unglück, werden unter anderem Fotos von der noch intakten Eisskulptur gezeigt

Auf einer Pressekonferenz am 25. November 2019, einen Tag nach dem Unglück, werden unter anderem Fotos von der noch intakten Eisskulptur gezeigt Foto: Editpress-Archiv/Alain Rischard

Der Tod von Emran erschütterte vor sechs Jahren ganz Luxemburg – ein zweijähriger Junge, auf einem Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt von einer 2,5 Meter hohen Eisskulptur erschlagen. Wie konnte das passieren? Das Magazin Reporter.lu hat nun in einem Artikel den Fall rekonstruiert und dabei neue Details ans Licht befördert. Aus der Recherche geht beispielsweise hervor, dass laut den Ermittlungen das wackelige Fundament der Eisskulptur und das fehlende Sicherheitskonzept der Verantwortlichen die Hauptursachen seien, die am Abend des 24. Novembers 2019 zu Emrans Tod geführt hätten. In dem Artikel wird außerdem deutlich: „Das Hin- und Herschieben von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten ist auch einer der Gründe, warum die juristische Prozedur so lange dauerte.“ Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für alle die Unschuldsvermutung.

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