Kayltal

Nationaler Radweg im Praxistest: Uneinheitliche Führung schafft Unsicherheiten

Bis zum 16. August führt eine Teilstrecke des „Vëlosummer 2026“ durch das Kayltal. Eine gute Gelegenheit, die örtlichen Radwege unter die Lupe zu nehmen.

Keine Warnschilder für Autofahrer und nach dem „Vëlosummer“ auch für Radfahrer kein Wegweiser mehr

Keine Warnschilder für Autofahrer und nach dem „Vëlosummer“ auch für Radfahrer kein Wegweiser mehr Foto: Pierre Schreiner

Mit Roland, einem erfahrenen Radfahrer und Mitglied des „Cycling Team Kayldall“, erkunde ich den Vëlosummer-Abschnitt durch das Kayltal, der zugleich Teil des nationalen Radwegs PC8 ist. Mein Begleiter kennt die Tücken der Strecke. Einige davon können vor allem für junge Radfahrer gefährlich werden. Was Roland besonders bemängelt, ist ein fehlendes Gesamtkonzept. Auch die Abstimmung zwischen Straßenbauverwaltung und Gemeinden funktioniere nicht immer. Seit Jahren setzt er sich dafür ein, Kinder sicher aufs Rad zu bringen. Dafür brauche es aber eine Infrastruktur, die Risiken möglichst vermeidet.

Unsere Tour beginnt in Rümelingen auf der stark befahrenen Märtyrerstraße (CR165), einer wichtigen Verbindung zur nahe gelegenen französischen Grenze. Einen Radweg gibt es hier nicht, obwohl parallel verlaufende Seitenstraßen und ein großer Parkplatz Möglichkeiten für eine andere Streckenführung bieten könnten.

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