Öffentlicher Transport
Nach parlamentarischer Anfrage: Wie nutzerfreundlich ist der Escher Bahnhof wirklich?
Der Escher Hauptbahnhof wird von der CFL vernachlässigt. Das findet zumindest Bürgermeister Georges Mischo (CSV) und stellt in seiner Funktion als Abgeordneter eine parlamentarische Anfrage an Transportminister François Bausch („déi gréng“). Darin fragt er unter anderem, ob das Anbringen elektronischer Anzeigetafeln auf den Bahnsteigen in Esch geplant sei. Nutzer scheinen sich an deren Abwesenheit allerdings weniger zu stören.
Elektronische Anzeigen gibt es auf dem Escher Bahnhof keine. Wann der nächste Zug abfährt, müssen die Passagiere sehr kleingedruckt auf einem gelben Zettel nachlesen. Foto: Editpress/Tania Feller
Bürgermeister Georges Mischo versteht ganz und gar nicht, wie es sein kann, dass der zweitgrößte Bahnhof des Landes noch nicht mit elektronischen Anzeigetafeln ausgestattet wurde. „Die CFL hat in den letzten Jahren Millionen und Millionen Euro in die Bahnhöfe des Landes investiert – wieso nicht bei uns?“, fragt er im Gespräch mit dem Tageblatt. Esch werde von der Eisenbahngesellschaft stiefmütterlich behandelt. Nachdem der Fahrkartenschalter geschlossen wurde, seien elektronische Anzeigetafeln umso wichtiger, findet der Bürgermeister. „Personen, die nicht so gut mit dem Internet klarkommen, haben es schwer, den richtigen Zug zu finden“, sagt er. Sie könnten nicht mal eben auf ihrem Smartphone nachsehen, wann die nächste Verbindung möglich ist.