Der Herbst legt nach
Nach dem Sturm kommt der Kälteabsturz: Luxemburg friert sich ins Wochenende
Nach dem stürmischen Donnerstag bleibt das Wetter auch zum Wochenende hin lebhaft. Zwar beruhigt sich die Lage allmählich, doch der Wind bleibt deutlich spürbar. Gleichzeitig gelangen spürbar kältere Luftmassen nach Luxemburg – der Herbst dreht stark auf.
Kleiner Sturm: Den heftigen Böen vom Donnerstag in Luxemburg hielt kaum ein Absperrgitter stand Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Das Sturmtief, das am Donnerstag für schwere Sturmböen von bis zu 98 km/h gesorgt hat, ist über den Ärmelkanal nun in der Nordsee angelangt und bleibt dort bis Sonntag wetterbestimmend. Parallel dazu rückt vom Atlantik ein Hochdruckgebiet näher, sodass Mitteleuropa in einer feucht-kühlen Nordwestströmung verbleibt. Zwischen diesen Drucksystemen strömt maritime Polarluft ein, die vor allem in den Hochlagen der Eifel und Mittelgebirge die ersten Schneeflocken des Herbstes bringen könnte. Ein Wintereinbruch ist das allerdings keineswegs.