Vogelsterben
Mysteriöse Krankheit sucht Blaumeisen heim
Mehr als 8.000 Blaumeisen sind in Deutschland innerhalb der vergangenen fünf Wochen an einer bislang unbekannten Vogelkrankheit gestorben – und auch in Luxemburg breitet sie sich aus. Bislang wurden „natur&ëmwelt“ 51 tote Blaumeisen gemeldet.
Wer kranken oder toten Blaumeisen begegnet, soll dies „natur&ëmwelt“ melden Foto: Editpress-Archiv
Blaumeisen – Kleinvögel, die rund zehn Zentimeter groß werden, einen gelben Bauch, ein weißes Gesicht, blau gefärbte Schwanz- und Flügelfedern sowie einen blauen Hinterkopf haben – werden derzeit von einer unbekannten, ansteckenden und fast immer tödlich verlaufenden Krankheit heimgesucht. Betroffene Vögel erkennt man daran, dass sie apathisch wirken und nicht mehr auf ihre Umwelt regieren. Letzteres verdeutlicht sich auch darin, dass die kranken Vögel scheinbar keinerlei Fluchtreflexe mehr zeigen. Oft sitzen sie aufgeplustert auf dem Boden, ihre Augen sind verklebt und es scheint, als hätten sie Probleme beim Atmen. Die Mehrzahl der toten Tiere wurde mit struppigem Gefieder und auf dem Rücken liegend aufgefunden.