Gemeinde Schengen
Mosaiksofa verschwindet und der „Campus Baggerweier“ rückt näher
Gemeinderatssitzung Schengen: Ja zu Schule, Sport und Sicherheit, Nein zum Mosaiksofa, Freude über Tourismus-Auszeichnung für Museum und Marie-Astrid.
Auf dem Areal „Klosbam“ (grün eingezeichnet) entsteht für rund 120 Millionen Euro das Projekt „Campus Baggerweier“ Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Gemeinde Schengen hat am Dienstag einen ihrer bedeutendsten Schritte der jüngeren Lokalgeschichte gemacht. In der Ratssitzung wurde der detaillierte Entwurf für den zukünftigen „Campus Baggerweier“ samt Schule, Sporthalle, „Maison relais“ und neuem „Centre d’incendie et de secours“ (CIS) angenommen. Damit kann das Großprojekt in die nächste Planungsphase gehen. Es geht um viel Geld und um nicht weniger als die künftige Infrastruktur der Gemeinde: Rund 120 Millionen Euro sind veranschlagt, das teuerste Projekt, das Schengen je gestemmt hat. Nach staatlichen Beihilfen bleibt ein Eigenanteil von etwa 80 Millionen Euro. Entstehen soll der Campus am Ortseingang von Remerschen, aus Schengen kommend, auf dem rund sechs Hektar großen Areal „Klosbam“.