Bezirksgericht Luxemburg

Mordprozess Lopes bis auf Weiteres ausgesetzt 

Der Prozess im Mordfall Ana Lopes wurde nach vier Sitzungstagen ausgesetzt. Die Verhandlung am Bezirksgericht Luxemburg wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt. Es müssten zu viele Zeugen und Gutachter aus dem Ausland gehört werden, um den Prozess in aller Sicherheit fortführen zu können. 

Leere Hallen am Heilig-Geist-Plateau: Bereits am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft angekündigt, die meisten Strafverfahren bis auf Weiteres auszusetzen. Dem ist nun auch der spektakuläre Fall um den Mord an Ana Lopes im Januar 2017 zum Opfer gefallen. 

Leere Hallen am Heilig-Geist-Plateau: Bereits am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft angekündigt, die meisten Strafverfahren bis auf Weiteres auszusetzen. Dem ist nun auch der spektakuläre Fall um den Mord an Ana Lopes im Januar 2017 zum Opfer gefallen.  Foto: Editpress/Alain Rischard

Prozesse mit inhaftierten Beschuldigten sollten eigentlich fortgesetzt werden. Das hatte die Staatsanwaltschaft am Freitag im Rahmen der Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus angekündigt. Alle anderen Strafverfahren seien zunächst ausgesetzt, so eine Sprecherin der Justiz. Wegen seiner Komplexität und der hohen Zahl an noch zu hörenden Zeugen und Gutachtern wird nun aber auch der Mordprozess im Fall Lopes auf ein unbestimmtes Datum verschoben.

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