Corona-Tagebuch (53)
Montag, 18. Mai: Was ich nicht verstehe
Das Coronavirus beherrscht das Leben in Luxemburg. Die Lage scheint jetzt etwas entspannter, ist aber immer noch weit entfernt von gewohnter Normalität. Eigentlich genau der richtige Zeitpunkt, um seine Gedanken mal wieder in einem Tagebuch niederzuschreiben. Was fällt uns auf, was empfinden wir und was erwarten wir? Das Corona-Tagebuch des Tageblatt gibt Einblick in diese Gedankenwelt.
Ein bisschen Fitness muss sein Foto: Eric Rings
Liebes Tagebuch, hätte uns jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass wir bei Frühlingsbeginn gesetzlich dazu verdonnert werden, zwei Monate lang zu Hause zu bleiben, hätten wir denjenigen wahrscheinlich ausgelacht und für komplett verrückt erklärt. Das geht doch gar nicht. Unmöglich. Nicht machbar. Da wird sich ja niemand dran halten.