ASTI-Projekt

Mit „Coach4Work“ bekommen Immigranten Hilfe, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen

Bewerbungsschreiben, ­​​​​​​​Vorstellungsgespräch, Arbeitsamt: Etliche Immigranten kommen zum ersten Mal mit diesen Herausforderungen in Kontakt, was die Eingliederung in den Arbeitsmarkt deutlich erschwert. Um ihnen die ersten Schritte auf dem Arbeitsmarkt zu erleichtern, hat die ASTI („Association de soutien aux travailleurs immigrés“) das Programm „Coach4Work“ ins Leben gerufen. Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

Sehen das Pilotprojekt als vollen Erfolg an: Pascal Flammang (Arbeitsministerium), Evandro Cimetta (ASTI-Präsident), Laura Zuccoli (Koordinatorin) und Gusty Feyder (freiwilliger Helfer)

Sehen das Pilotprojekt als vollen Erfolg an: Pascal Flammang (Arbeitsministerium), Evandro Cimetta (ASTI-Präsident), Laura Zuccoli (Koordinatorin) und Gusty Feyder (freiwilliger Helfer) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Immigranten – ob freiwillige oder durch die Umstände dazu gezwungen – wünschen sich oft nicht nur, in Luxemburg zu leben, sondern auch hier zu arbeiten. Oft ist die Arbeitskultur in ihrem Ursprungsland jedoch eine komplett andere, was es ihnen wesentlich erschwert, hier im Land Fuß zu fassen. Wie zum Beispiel die Frau, die der freiwillige Helfer Guy Schaefer betreute. Eine freie Stelle in einem Restaurant weckte ihr Interesse. Ein Problem bestand jedoch: Die Dame war nicht mit der hiesigen Esskultur vertraut. Im Rahmen des „Coach4Work“-Programms bereitete Schaefer sie nicht nur auf das erste Vorstellungsgespräch vor, sondern machte sie auch mit hiesigen Esskultur vertraut. Mit Erfolg: die Frau erhielt den Job. 

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