Luxemburg-Stadt
„Mir sinn d’Stëmm fir déi Leit ouni Stëmm“: Ein Fest der Würde und Nähe
Ein volles Haus, warme Mahlzeiten, klare Worte: Die 27. Weihnachtsfeier der „Stëmm vun der Strooss“ zeigt, wie konkret soziale Fragen werden, wenn man ihnen nicht ausweicht.
Alice Hinterscheidt freut sich auf Begegnungen und Gespräche bei der Weihnachtsfeier, insbesondere mit dem großherzoglichen Paar Foto: Carole Theisen
Der große Saal des „Centre culturel Victor Hugo“ wirkt an diesem Dezembernachmittag fast zu klein. Rund 650 Menschen sind gekommen – viele ohne Wohnung, ohne Arbeit, mit Brüchen im Lebenslauf, mit Suchterfahrungen, psychischen Erkrankungen, Haftgeschichten oder schlicht ohne sicheren Aufenthaltsstatus. Und mittendrin: Freiwillige aus Unternehmen, Vereinen, Institutionen, Mitarbeitende der „Stëmm vun der Strooss“, politische Vertreterinnen und Vertreter.