Private Sicherheitsdienste im öffentlichen Raum

Minister Kox bringt „Agents municipaux“ wieder ins Spiel

Henri Kox bleibt bei seinem Nein gegenüber dem Einsatz privater Sicherheitsdienste im öffentlichen Raum. Laut dem Minister für Innere Sicherheit wird deren Mission nicht vom Gesetz abgedeckt. Außerdem werde damit eine schleichende Privatisierung der öffentlichen Macht gefördert. Er wolle aber helfen, Lösungen zu finden, so Kox. Etwa über den Weg sogenannter „Agents municipaux“.

Anstatt privater Sicherheitsdienste könnte Luxemburg-Stadt ihre „Agents municipaux“ im Bahnhofsviertel einsetzen, schlägt Minister Kox vor

Anstatt privater Sicherheitsdienste könnte Luxemburg-Stadt ihre „Agents municipaux“ im Bahnhofsviertel einsetzen, schlägt Minister Kox vor Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Den Entschluss von Luxemburg-Stadt, private Sicherheitsbeamte im öffentlichen Raum einzusetzen, kann und will Henri Kox („déi gréng“) nicht gutheißen. Überhaupt lässt ihn das Thema nicht kalt. Denn er habe Verständnis für die Einwohner der besagten Viertel. Und für das Anliegen des Schöffenrats. „Allerdings geht man hier auf den Weg einer Privatisierung der öffentlichen Ordnung“, gibt der Minister für Innere Sicherheit im Gespräch mit dem Tageblatt zu bedenken. Und genau das dürfe nicht passieren.

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