Syndikat Sicona
Mehr Natur in den Stadtzentren
Der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen ist durch die zunehmende Verstädterung und Versiegelung stark eingeschränkt. Um dem entgegenzuwirken und den Gemeinden dabei zu helfen, öffentliche Grünflächen anzulegen, hat das Sicona („Syndicat intercommunal pour la conservation de la nature“) die zweite Auflage seines Ratgebers „Anlage von naturnahen Grünflächen im Siedlungsbereich“ in Olm vorgestellt.
Zahlreiche Gemeindevertreter kamen zur Vorstellung der zweiten Auflage des Sicona-Ratgebers Foto: Editpress/Lenert Claude
Allgemein gilt: Je naturnaher die Grünflächen angelegt werden und je mehr Nektarpflanzen zur Verfügung stehen, desto besser eignen sich diese Flächen für Schmetterlinge, andere Bestäuber und Kleintiere, schrieb Olivier Halmes vor vier Jahren im Tageblatt. Und Joëlle Welfring, Umweltministerin, bei der Vorstellung in Olm: „Nur durch eine naturnahe Begrünung der Stadtzentren kann das Insektensterben noch aufgehalten werden. Besonders in Luxemburg, wo viel Bauland versiegelt ist, müssen wir verstärkt auf Grünflächen in Stadtzentren setzen.“