„déi Lénk“ Esch

Marc Baum bleibt im Gemeinderat – und weicht vom Rotationsprinzip ab

„déi Lénk“ setzt ihr Rotationsprinzip in Esch aus – und reagiert damit auf eine besondere Situation in der zweitgrößten Stadt des Landes. Das teilte die Partei am Freitag auf einer Pressekonferenz mit. Zudem wurden Änderungen bekannt gegeben.

Marc Baum im Escher Gemeinderat bei Sitzung, Kommunalpolitik Esch, Mandat bis Kommunalwahl 2029

Das neue Sprecher-Duo von „déi Lénk Esch“, Fabio Da Re und Leonie Guskowski, sowie das aktuelle und auch künftige Ratsmitglied Marc Baum (v.l.n.r.) Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Marc Baum („déi Lénk“) bleibt länger Mitglied des Escher Gemeinderats als ursprünglich geplant. Das teilte „déi Lénk“ am Freitagmorgen bei einer Pressekonferenz im Escher Rathaus mit. „Wir werden nicht rotieren. Was ‚déi Lénk‘ betrifft, bleibt im Escher Gemeinderat alles beim Alten“, kündigte Laurent Biltgen an. Denn, so erklärte er: „Da Marc bald aus der Chamber rotieren wird, besteht die Gefahr, dass er ohne Mandat aus der Öffentlichkeit verschwindet.“

Gemäß dem in den Parteistatuten verankerten Rotationsprinzip sollen politische Verantwortliche der Partei ihr Amt eigentlich nach der Hälfte einer Legislaturperiode abgeben. Zur Rotation auf Gemeindeebene heißt es in den Statuten: „Die gewählten Gemeinderäte/innen wechseln nach drei Jahren zugunsten der Nächstgewählten.“ Allerdings steht in dem Dokument auch: „In Ausnahmefällen kann diese allgemeine Rotationsregel an spezifische Situationen in einer Gemeinde angepasst werden.“

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