Serie
Luxemburgische Musikerinnen im Mittelpunkt: Erna Hennicot-Schoepges
Spotlight auf Musikerinnen aus Luxemburg: Das Tageblatt präsentiert in Zusammenarbeit mit „Musik und Gender in Luxemburg“ jeden Monat Frauen aus der nationalen Musikwelt und ihre Werke. Das neueste Porträt der neunteiligen Serie gilt Erna Hennicot-Schoepges.
Erna Hennicot-Schoepges (l.) und Madga Tagliaferro Foto: Philippe Vaisseau. Privatarchiv
Erna Hennicot-Schoepges ist eine der bekanntesten Luxemburger Politiker:innen der letzten Jahrzehnte. Als Bürgermeisterin von Walferdingen, CSV-Abgeordnete und Parteipräsidentin, Parlamentspräsidentin, Ministerin und Europaabgeordnete hat sie viel bewegt. Besonders in Erinnerung bleiben die Großprojekte, die sie ab 1999 durchsetzen konnte, als sie gleichzeitig Ministerin für Kultur und Ministerin für Öffentliche Bauten war: Philharmonie, Rockhal, Neimënster, Casino-Forum d’art contemporain, Mudam sowie die Gründung der Universität Luxemburg. Auch ihre Unterstützung der künstlerischen Freiheit im Rahmen der „Lady Rosa of Luxembourg“ (Gëlle Fra 2)-Affäre von 2001 ist vielen im Gedächtnis geblieben.