Terrorismus
Luxemburger Gericht verurteilt jungen Schweden nach Anschlagsplänen zu acht Jahren Haft
Ein junger Schwede ist in Luxemburg zu acht Jahren Haft verurteilt worden, zwei davon ohne Bewährung. Er soll Mitglied rechtsextremer Terrornetzwerke gewesen sein und Anschläge geplant haben.
Ein junger Schwede wurde am Donnerstag zu acht Jahren Haft verurteilt, davon zwei ohne Bewährung Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard
Ein junger Mann schwedischer Staatsangehörigkeit ist am Donnerstag vom Luxemburger Bezirksgericht in einem Terrorismusfall zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Das teilte der Pressedienst der Justiz in einem Presseschreiben mit. Zwei Jahre muss er absitzen, die restlichen sechs wurden zur Bewährung ausgesetzt – unter der Auflage, dass er fünf Jahre lang an einem Deradikalisierungsprogramm teilnimmt. Der Angeklagte lebte zum Tatzeitpunkt in Luxemburg und war während der meisten ihm zur Last gelegten Handlungen noch minderjährig.