Bis zu 35 Grad
Luxemburg steht vor vierter Hitzewelle des Jahres – Prognosen noch unsicher
Die kurze Pause ist vorbei. Nach einigen erträglicheren Tagen dreht der Hochsommer diese Woche wieder auf und die vierte Hitzewelle des Jahres steht in den Startlöchern. Wie intensiv sie wird, hängt dabei von Details ab, die sich erst in den kommenden Tagen klären werden. Insgesamt sollte es sich dennoch in Grenzen halten.
Anhaltende Trockenheit: Ein Traktor wirbelt am Samstag auf einem Feld nahe „Schléiwenhaff“ Staub auf Foto: Editpress/Guido Romaschewsky
Der Mechanismus unterscheidet sich diesmal vom Muster der vergangenen Wochen: Kein klassischer Heat Dome, unter dem sich die Hitze wie unter einer Käseglocke aufstauen kann, sondern ein Hochdruckgebiet über Südwesteuropa, das Hitze aus dem westlichen Mittelmeerraum, der Iberischen Halbinsel und Nordafrika schrittweise nach Norden und Nordosten transportiert. Das Hoch bewegt sich rasch und dürfte bereits am Dienstagabend über dem Osten Deutschlands und dem Westen Polens liegen. Zusätzlichen Antrieb für den Wärmetransport liefert ab Dienstag eine leichte Tiefdruckaktivität westlich von uns, sowohl über Spanien als auch bei den Britischen Inseln. Bis Ende der Woche wird die Hitze also hauptsächlich durch Tiefdruckgebiete aus dem tiefen Süden zu uns hochgepumpt, da wir mehr oder weniger ständig auf sogenannten „Tief-Vorderseiten“ liegen werden.