Grenzverkehr

Lockdown in Deutschland sorgt für mehr Andrang bei Friseuren in Luxemburg

In der Corona-Pandemie gibt es in EU-Ländern immer wieder unterschiedliche Regeln. Besonders in Grenzregionen ist das spürbar und führt zu Bewegungen: wie jetzt zum Friseur nach Luxemburg. Deutsche Friseure sehen das kritisch.

Die Friseurin Christina Helmling wäscht einer Kundin die Haare in ihrem Frisörgeschäft im luxemburgischen Wasserbillig

Die Friseurin Christina Helmling wäscht einer Kundin die Haare in ihrem Frisörgeschäft im luxemburgischen Wasserbillig Harald Tittel/dpa

Bei Friseurin Christina Helmling klingelt das Telefon derzeit ständig. Sie hat ihren Salon im luxemburgischen Wasserbillig ein paar hundert Meter von der Grenze zu Deutschland entfernt. Wegen des Lockdowns in Deutschland, der auch den Friseuren eine Zwangspause verordnet hat, gehen derzeit viele Deutsche zum Haareschneiden nach Luxemburg. «Es ist total verrückt momentan. Wir waren letzte Woche eigentlich schon für diese Woche ausgebucht», sagt die gebürtige Saarländerin (St. Ingbert), die im gut zehn Kilometer entfernten Trier wohnt.

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