Roller Derby in Luxemburg

Les Grandes Duchesses: „Wir besitzen alle eine feministische Ader“

Am 8. März ist Weltfrauentag. An diesem Tag soll auf Frauenrechte, Diskriminierungen und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht werden soll. Ein Anliegen, das auch den Mitgliedern des einzigen Roller-Derby-Teams in Luxemburg wichtig ist. Die Sportlerinnen haben eine eigene, feministische Message und schrecken nicht davor zurück, sich jenseits gesellschaftlicher Normen zu bewegen.

„Les Grandes Duchesses“ halten zusammen – auch außerhalb der Trainingseinheiten

„Les Grandes Duchesses“ halten zusammen – auch außerhalb der Trainingseinheiten Foto: Olivier Vax

Beim Roller Derby sei Feminismus etwas, das immer wiederkehre, sagt Romane Kroupchenka. Seit 2015 ist sie bei „Les Grandes Duchesses“, dem einzigen Roller-Derby-Team in Luxemburg, aktiv. Die weiblich dominierte Kontaktsportart wird auf Rollschuhen ausgeübt und stammt aus den Vereinigten Staaten. Gespielt wird auf einem Track, einer ovalen Bahn, und in zwei Hälften von je 30 Minuten. Pro Mannschaft ist eine Jammerin (aus dem Englischen „to jam“) im Einsatz, deren Ziel es ist, so viele Jams wie möglich auf dem Track zu fahren. Die Blockerinnen haben die Aufgabe, sowohl die eigene Jammerin im Team zu unterstützen als auch die gegnerische Jammerin zu stoppen. Dabei kann es auch mal härter zugehen.

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