Interview
Lernen ohne Türen: Escher „École Jean Jaurès“ feiert 20 Jahre gemeinsames Lernen
Christophe Berens ist Lehrer im Cycle 4 und Präsident des Schulkomitees der „École Jean Jaurès“. Im Tageblatt-Interview erklärt er, was das inklusive Ganztagsmodell der Escher Schule nach 20 Jahren ausmacht: gemeinsames Lernen über Altersgrenzen hinweg, offene Türen und ein Schulalltag, in dem Vielfalt als Stärke gilt.
Christophe Berens, Lehrer im Cycle 4 und Präsident des Schulkomitees, erklärt im Tageblatt-Interview das pädagogische Konzept der „École Jean Jaurès“ Montage: Tageblatt/Jil Scheuer
Tageblatt: Herr Berens, die Schule Jean Jaurès hat vergangenen Freitag ihre 20 Jahre mit einer Theateraufführung gefeiert. Wie ist der Abend verlaufen?
Christophe Berens: Das Feedback, das ich bekommen habe, war genial. Die Familien und die eingeladenen Gäste waren fast alle da. Die Kinder haben seit Januar mit einer ehemaligen Schülerin, Sarah Goeres, die heute professionelle Theaterregisseurin ist, und zwei Mitgliedern aus dem Team das Stück entwickelt. Der Geist von Jean Jaurès tauchte auf der Bühne auf. Er ging gewissermaßen über die Dächer, und die Kinder erklärten ihm immer wieder, was diese Schule ausmacht.