Zwischen Chanel und Schafsmist

Lea Ypis Buch „Aufrecht“ handelt vom Überleben im Zeitalter der Extreme

Nach dem großen Erfolg von „Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte“ hat die albanisch-britische Philosophin und Politikwissenschaftlerin Lea Ypi ein Buch über ihre Erinnerungen an ihre Kindheit in Albanien, aber vor allem über das Leben ihrer Großeltern unter dem kommunistischen Regime geschrieben – und vermischt dabei Geschichte und Fantasie.

Lea Ypi beim Oxford Literary Festival 2022

Lea Ypi beim Oxford Literary Festival 2022 Foto: Geraint Lewis/eyevine/Suhrkamp

Wohl kaum ein Land war jemals so „verbunkert“ wie das Reich Enver Hoxhas. Der einstige Diktator Albaniens hatte das Land im Lauf seiner rund 40-jährigen Herrschaft nicht nur komplett nach außen abgeschottet, sondern mit zahlreichen Bunkern übersät. Auf vier Einwohner des unter dem stalinistischen System darbenden Landes kam einer – Ausdruck einer beispiellosen Paranoia. Dieser Wahn richtete sich gegen die Nachbarstaaten ebenso wie gegen alle anderen, auch gegen die eigene Bevölkerung.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren