Nach dem Aus des „Fage“-Projektes
LSAP Bettemburg kritisiert intransparente Informationspolitik
Nach dem doch etwas plötzlichen Aus des Projektes der Joghurtfabrik Fage zwischen Bettemburg und Düdelingen stellt sich die Frage, wie in Zukunft mit solchen Vorhaben umgegangen werden soll. Die LSAP-Vertreter waren im Bettemburger Gemeinderat die einzigen, die sich nicht gänzlich gegen die Joghurtproduktion in der Gewerbezone Wolser ausgesprochen haben. Für die Zukunft wünschen sie sich eine transparente Informationspolitik sowie mehr Bürgerbeteiligung.
Beim nächsten Industrie-Projekt fordert die LSAP-Bettemburg eine konstruktive Diskussion Foto: Editpress/Tania Feller
Das ganze Dossier sei enorm komplex, so LSAP-Rat Roby Biwer, und ein Problem sei, dass sich viele Menschen nicht richtig in die Materie eingearbeitet hätten. Deswegen sei in dieser Diskussion mit falschen Fakten und Zahlen hantiert worden. Der Wunsch der LSAP wäre gewesen, dass in den vergangenen Monaten mit ehrlichen Argumenten diskutiert worden wäre, um dann eine Schlussfolgerung zu ziehen, „die vielleicht dieselbe gewesen wäre, aber vielleicht auch nicht“, so Biwer weiter.