„Rout Lëns“ in Esch 

Konkurrenz für Geschäftswelt im Stadtkern: Widerstand gegen das neue Stadtviertel

Es regt sich Widerstand gegen das neue Escher Stadtviertel „Rout Lëns“. Bei der Gemeinde sind mindestens drei Beanstandungen gegen den Teilbebauungsplan (PAP) eingegangen. Dabei geht es in erster Linie um die große Fläche, die dem Handel im Projekt zugedacht ist. Die gefährde die ohnehin schon gebeutelte Geschäftswelt im alten Stadtkern, so die Kritik. Und schaffe Verkehrsprobleme. Auch die Dichte und die Art der Besiedelung gibt Anlass zur Sorge.   

So soll das Viertel „Rout Lëns“ einmal aussehen

So soll das Viertel „Rout Lëns“ einmal aussehen IKO Real Estate

Am 15. Februar lief die Reklamation-Frist für den Teilbebauungsplan (PAP) „Rout Lëns“ ab. Auf dem Areal der früheren „Brasseurschmelz“ an der französischen Grenze soll ein neues Wohnviertel für bis zu 3.500 Menschen entstehen. Bauträger ist mit Eric Lux’ Firma IKO Real Estate eine private Immobiliengesellschaft. Nachdem es im vergangenen Jahr (vergebliche) Proteste gegen den Abriss der historisch wertvollen „Keeseminnen“ gegeben hatte, formiert sich nun weiterer Widerstand. Einmal von der „Biergerinitiativ Esch-Hiehl“ und einmal von Steve Faltz und Joëlle Pizzaferri, Präsident und Generalsekretärin der Escher LSAP-Sektion. Letztere prangern vor allem die im PAP vorgesehen Gewerbeflächen an. 

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